Unsere Förderer – Gemeinsam für den Wissens- und Innovationscampus
Die Entwicklung des Wissens- und Innovationscampus Mönchengladbach ist eines der aktuell wichtigsten Stadtentwicklungsprojekte. Auf dem Gelände des ehemaligen Polizeipräsidiums entsteht ein Ort, der Bildung, Forschung, Unternehmertum und Freizeit zusammenführt – und damit einen entscheidenden Beitrag zum wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturwandel der Region leistet.
Dass dieses Projekt in dieser Form möglich ist, verdanken wir der starken Unterstützung von Bund und Land. Die Fördermittel geben uns die Möglichkeit, ein lange leerstehendes Areal behutsam zu sanieren, denkmalgeschützte Gebäude zu erhalten und sie mit moderner, nachhaltiger Technik auszustatten.
STARK-Programm – Der Beginn unseres Projekts
Im Jahr 2023 erhielt die WICMG GmbH rund 8,9 Millionen Euro aus dem STARK-Programm. Damit konnten wir:
- die personelle Besetzung der WICMG GmbH aufbauen und ein interdisziplinäres Projektteam etablieren,
- Voruntersuchungen zu beispielsweise Gebäudesubstanz, Boden und Schadstoffen durchführen lassen, Planunterlagen inklsuive 3D-Gebäudemodellen erstellen lassen,
- und erste Planungsleistungen (HOAI-Leistungsphasen 1–3) beauftragen.
Diese Fördermittel haben die Grundlage für die gesamte Projektentwicklung geschaffen. Sie ermöglichten es uns, die Machbarkeit des Vorhabens präzise zu prüfen, Risiken zu identifizieren und so die Basis für einen tragfähigen Förderantrag für die bauliche Umsetzung zu schaffen.
Förderung des ersten Bauabschnitts – Der nächste große Schritt
Für die Realisierung des ersten Bauabschnitts unseres Projektes konnten weitere Fördermittel gewonnen werden: Das Bundesministerium für Wirtschaft und die Landesregierung Nordrhein-Westfalen unterstützen den Umbau des ehemaligen Polizeipräsidiums mit 16 Millionen Euro auf Grundlage der Rahmenrichtlinie zur Umsetzung des Investitionsgesetzes Kohleregionen Nordrhein-Westfalen. Die Förderung wurde am 3. September 2025 bewilligt, der offizielle Übergabetermin des Förderbescheids wird aktuell noch abgestimmt. Damit ist die Finanzierung gesichert und der Baustart im Frühjahr 2026 fest im Blick.
Der erste Bauabschnitt im Überblick
Der erste Bauabschnitt ist Herzstück und Startschuss der Campus-Entwicklung:
- Campus Forum (Gebäude C & B): Umwandlung der ehemaligen Polizeisporthalle in eine multifunktionale Sport- und Versammlungsstätte für bis zu 399 Personen, barrierefrei und flexibel nutzbar für Tagungen, Ausstellungen, Kulturveranstaltungen und Vereins- sowie Schulsport.
- Gebäude D: Sanierung und Ausbau zu einer Begegnungsstätte für Kinder, Jugendliche und Familien mit Familiencafé, Lern- und Spielbereichen sowie Jugendbereich inklusive Gamingzone im Dachgeschoss. Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, der Bildung, Begegnung und Freizeit für alle Altersgruppen ermöglicht.
- Freianlagen: Neugestaltung der Außenbereiche mit Spiel- und Grünflächen, Versickerungszonen für Regenwasser, barrierefreien Wegen, Beleuchtung und Sitzgelegenheiten.
- Neue Energiezentrale: Aufbau einer modular erweiterbaren Energiezentrale für eine nachhaltige Versorgung mit Strom und Wärme.
Nachhaltigkeit & Qualität
Die Sanierung erfüllt den Standard Effizienzgebäude 70 und strebt eine DGNB-Zertifizierung an. Moderne Dämmmaterialien, energieeffiziente Technik und der Erhalt der historischen Substanz sorgen für eine zukunftsfähige, nachhaltige Nutzung. Ein externer Projektsteuerer und ein Generalplaner begleiten die Umsetzung, um Zeit, Kosten und Qualität sicherzustellen..
Bedeutung für Mönchengladbach
Mit dem Wissens- und Innovationscampus entsteht ein neuer Ort der Begegnung, der nicht nur bestehende Flächen revitalisiert, sondern auch neue Perspektiven für Bildung, Forschung, Gründung und Freizeit eröffnet. Er stärkt den Wirtschaftsstandort Mönchengladbach, schafft attraktive Räume für Familien, Jugendliche und Unternehmen und trägt aktiv zur Lebensqualität der Stadtgesellschaft bei.
Fazit: Das Zusammenspiel aus der Anschubförderung durch das STARK-Programm und der aktuellen Finanzierung des ersten Bauabschnitts macht es möglich, den Campus Schritt für Schritt Realität werden zu lassen – nachhaltig, zukunftsorientiert und gemeinsam mit der Stadtgesellschaft.